Biodynamische Craniosacraltherapie
Die Craniosacraltherapie ist eine tief wirkende, sanfte Körpertherapie, die es dem Nervensystem ermöglicht, sich zu entspannen und Spannungen abzubauen.
Auf dieser Seite erfährst du, wie die biodynamische Craniosacraltherapie funktioniert, für wen sie geeignet ist und welche Anwendungsmöglichkeiten sie bietet, von körperlicher Regeneration über Stressabbau bis hin zur Unterstützung bei emotional belastenden Erfahrungen.
So kannst du direkt sehen, wie die Therapie dir oder deinem Kind helfen kann und was dich in einer Behandlung erwartet.
bachmanncranio
Praxis für Craniosacraltherapie
Zürich
Telefon: 078 212 89 11
Email: michael@bachmanncranio.ch
Termin: online-buchen
Was ist Craniosacraltherapie?
Die Craniosacraltherapie ist eine Form der Komplementärtherapie und basiert auf der Wahrnehmung feiner, rhythmischer Bewegungen im Körper.
Diese Bewegungen stehen in Zusammenhang mit dem craniosacralen System, das Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein sowie die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit umfasst.
Durch achtsame Berührungen entsteht ein Raum, in dem sich Spannungen und Blockaden lösen und die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert werden können.
Wie wirkt die biodynamische Craniosacraltherapie?
Im Zentrum der biodynamischen Craniosacraltherapie steht die Wahrnehmung feiner, innerer Bewegungen im Körper. Diese stehen in Zusammenhang mit dem Liquor, der Gehirn Rückenmarksflüssigkeit, auch cerebrospinale Flüssigkeit genannt, die das zentrale Nervensystem umgibt und schützt.
In der biodynamischen Sichtweise zeigt sich im Liquor eine vitale, ordnende Kraft, die als feine rhythmische Bewegung wahrgenommen werden kann. Diese Bewegung steht in Verbindung mit den umgebenden Geweben und kann sich über feine Strukturen bis in den gesamten Körper auswirken.
In östlichen Medizinsystemen wird eine vergleichbare Lebensenergie als Qi bezeichnet. Sowohl in der Craniosacraltherapie als auch in der östlichen Medizin geht man davon aus, dass Belastungen, Stress oder Verletzungen den freien Fluss dieser Energie beeinträchtigen können. Dies kann sich als Spannungen, energetischen Blockaden (Qi-Stau) oder eingeschränkte Beweglichkeit im Gewebe zeigen.
Durch achtsame, feine Berührungen unterstütze ich den Körper dabei, diese Spannungen wahrzunehmen und zu regulieren. Ziel ist es, dem Nervensystem wieder mehr Raum für Selbstregulation zu geben, sodass die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und die innere Balance gestärkt werden können.
Fachliche Hintergründe & Forschung
Die Wirkungsweise der Craniosacraltherapie wird in Fachkreisen diskutiert und erforscht. Informationen zu Studien, Fachartikeln und aktuellen Entwicklungen findest du unter anderem bei Cranio Suisse®, dem Schweizer Berufsverband für Craniosacraltherapie.
Für wen ist Craniosacraltherapie geeignet?
Craniosacraltherapie kann unter anderem unterstützend wirken bei:
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Stress, Erschöpfung und Burnout
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Schlafproblemen
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körperlichen Spannungen und Schmerzen
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emotionaler Belastung
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Herausforderungen nach Krankheit, Unfall oder belastenden Lebenssituationen
Die Therapie eignet sich für Erwachsene, Kinder und Babys. Welche Begleitung sinnvoll ist, zeigt sich individuell im gemeinsamen Prozess.
Wie läuft eine Behandlung ab?
Eine Sitzung dauert in der Regel 60 Minuten, bei Kindern können es auch 45 Minuten sein. Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für ein kurzes Gespräch, in dem aktuelle Beschwerden, Anliegen oder Fragen Raum haben.
Die Behandlung findet in ruhiger Atmosphäre üblicherweise im Liegen statt, kann aber auch im Sitzen stattfinden. Mit feinen, achtsamen Berührungen nehme ich Kontakt mit dem Körper auf und begleite Prozesse, die dem Nervensystem helfen, sich zu entspannen, Spannungen zu lösen und wieder in die eigene Regulation zu finden.
Bei Erwachsenen steht das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers, das Zur-Ruhe-Kommen und das Loslassen im Vordergrund. Die Behandlung verläuft ruhig, langsam und in deinem eigenen Tempo.
Bei Babys, Kindern und Jugendlichen erfolgt die Behandlung spielerischer und altersgerecht. Babys können während der Behandlung auf dem Arm der Eltern liegen, Kinder dürfen sich bewegen, erzählen oder spielen. Sicherheit, Vertrauen und ein geschützter Rahmen stehen dabei immer im Vordergrund.
Geschichte der biodynamischen Craniosacraltherapie
Die Craniosacraltherapie hat ihre Wurzeln in der Osteopathie. In den 1920er Jahren erforschte der osteopathische Arzt William G. Sutherland die subtilen rhythmischen Bewegungen des Schädels und des Kreuzbeins.
Später machte Dr. John E. Upledger die Methode einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich und entwickelte Techniken zur Förderung der Selbstregulation des Körpers.
In den 1970er Jahren integrierte der britische Therapeut Franklyn Sills Elemente der Biodynamik, wodurch die Therapie noch stärker auf Körper, Nervensystem und emotionale Muster ausgerichtet wurde.
Heute wird die Craniosacraltherapie weltweit von Therapeut:innen eingesetzt, um Menschen jeden Alters in ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit zu unterstützen.
Häufige Fragen
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Wie fühlt sich eine Craniosacraltherapie-Behandlung an?
Viele Menschen erleben die Behandlung als tief entspannend und wohltuend. Häufig beschreiben sie Empfindungen wie Wärme, Weite oder ein Gefühl innerer Ruhe. Manchmal können auch emotionale Reaktionen auftreten. Klientinnen und Klienten berichten zudem oft, dass jede Behandlung anders wahrgenommen wird und individuell erlebt wird.
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Muss ich während der Behandlung etwas tun?
Nein. Du darfst einfach liegen und wahrnehmen, was sich zeigt. Dein Körper bestimmt das Tempo, ich begleite den Prozess achtsam und präsent.
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Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Das ist sehr individuell und hängt von deinem persönlichen Anliegen ab. Bewährt hat sich, ähnlich wie in der Physiotherapie, eine Serie von etwa 6–8 Sitzungen. Manchmal zeigt sich eine Veränderung bereits nach der ersten Behandlung, in anderen Fällen braucht der Prozess etwas mehr Zeit.
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Ist Craniosacraltherapie auch für Babys und Kinder geeignet?
Ja. Die biodynamische Craniosacraltherapie ist besonders sanft und eignet sich sehr gut für Babys, Kinder und Jugendliche. Die Behandlung wird altersgerecht und in engem Kontakt mit den Eltern gestaltet.
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Kann Craniosacraltherapie begleitend zu Psychotherapie oder medizinischer Behandlung stattfinden?
Ja. Craniosacraltherapie kann eine sinnvolle Ergänzung zu medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlungen sein. Sie ersetzt keine ärztliche oder psychologische Therapie, kann diese jedoch unterstützend begleiten.
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Was passiert nach einer Behandlung?
Nach einer Sitzung kann sich ein Gefühl von Ruhe, Klarheit oder auch Müdigkeit zeigen. Manche Prozesse wirken noch einige Tage nach. Es ist hilfreich, sich danach etwas Zeit und Ruhe zu gönnen.
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Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Als Komplementärtherapeut OdA KT sind meine Behandlungen bei den Zusatzversicherungen anerkannt. Bitte kläre die Kostenübernahme direkt mit deiner Krankenkasse.
Wenn du die Craniosacraltherapie selbst erleben möchtest, kannst du direkt einen Termin in meiner Praxis in Zürich vereinbaren.
